PRESSE

Presseveröffentlichungen

Gewalt gegen Männer

Süddeutsche: Häusliche Gewalt kann auch Männer treffen

„Männlichkeit hat immer etwas mit Stärke zu tun“, erläutert Matthias Becker, Vorsitzender der LAG Jungen*- und Männer*arbeit Bayern. „Männer sind die Beschützer, die Ernährer der Familie, die Deuter der Welt. Ein Mann, der Hilfe braucht – das ist ein schwieriges Thema in unserer Gesellschaft.“ Und wenn Männer, die Gewalt erfahren haben, dann ihre Frau anzeigten, erlebten sie, dass man sie nicht ernst nimmt. Immer wieder hört Becker von Männern, denen vorgeschlagen werde, eine Nacht bei einem Freund zu schlafen und den Streit am nächsten Tag zu klären. Das Ganze sei doch bestimmt nicht so schlimm, sei der Tenor.

Ähnliches berichtet Andreas Schmiedel vom Münchner Informationszentrum für Männer. Wenn Polizisten in eine Wohnung kämen, wo es Spuren von partnerschaftlicher Gewalt gebe, werde wie bei dem 40-Jährigen in Nürnberg immer erst der Mann verdächtigt. Das erhöhe natürlich die Hemmungen der Männer, sich zu öffnen. Dazu komme, dass die Gewalt von Frauen weniger offensichtlich sei. „Die Partnerin terrorisiert systematisch den Mann und macht ihn fertig.“ Oft vergingen viele Jahre, bis Männer versuchten, aus einer gewalttätigen Beziehung auszubrechen.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 15.5.2020:




Donaukurier und Berliner Kurier:
Häusliche Gewalt gegen Männer ist ein Tabuthema

Männer können Experten zufolge ähnlich Opfer von häuslicher Gewalt werden wie Frauen. „Die Tendenz ist eher steigend. Das Thema wurde aber lange nicht beachtet“, sagte der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Jungen- und Männerarbeit in Bayern, Matthias Becker. „Das sind keine Einzelfälle.“

Lesen Sie hier die Artikel aus dem Donaukurier und dem Berliner Kurier vom 14.5.2020





Deutschlandweite Premiere:

Bayern und Nordrhein-Westfalen gründen Hilfetelefon für Männer

Die Augsburger Allgemeine berichtete am 23.4.2020 über die Errichtung einer Telefon-Hotline für Männer, die in unterschiedlicher Weise Gewalt erfahren haben. Lesen Sie hier den ganzen Artikel:



Familien in der Corona-Krise:
Wenn Väter ihre Kinder nicht sehen können

Foto: Jan Håkan Dahlström/ plainpicture/Jan Håkan Dahlström

Trennungskinder in der Coronakrise – Vaterlos auf Zeit

Aus aktuellem Anlass möchten wir auf eine Situation von getrennt lebenden Müttern und Vätern hinweisen, die unter vagen Vorgaben und Kindern, die unter dem Verlust eines Elternteils leiden.
Ein ausführlicher Spiegelartikel vom 26.03.2020 beschreibt die Situation sehr deutlich.
Den ganzen Artikel finden Sie hier:



Interview in Bayern 2 zum Internationalen Männertag am 19.11.2019

BR.de  ->  Radio  ->  Bayern 2  ­>  regionalZeit Franken
Das aktuelle Interview aus Franken
Männerwochen: Nürnbergs Beauftragter für Männer über Diskriminierung und Beschneidung
In Teilzeit kümmert sich Matthias Becker im Nürnberger Rathaus um die Belange von Männern. Als erster kommunaler Männerbeauftragter der Republik hat er die Männerwochen ins Leben gerufen.
von: Simone Schülein  –  Ausstrahlung am 18.11.2019

https://www.br.de/mediathek/podcast/regionalzeit-gespraech/maennerwochen-nuernbergs-beauftragter-fuer-maenner-ueber-diskriminierung-und-beschneidung/1786641

hier zum direkt anhören:




Männer trauern anders – Veranstaltung in Augsburg zum Internationalen Männertag 2019




Der November gehört der Männergesundheit – Weltmännertag am 03.11 .

Interview mit Matthias Becker in der Nürnberger Zeitung (NZ) am 04.11.2019




Warum es auch in Bayern flächendeckend Männerhäuser braucht

Lesen Sie dazu das Interview von Matthias Becker in der Augsburger Allgemeinen vom 03.08.2019. Matthias Becker wurde vor drei Jahren der erste kommunale Männer-beauftragte Bayerns. Als Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Jungen*- und Männer*arbeit Bayern e.V. erläutert er, warum Männer* deutlich mehr Hilfe brauchen, als man gemeinhin denkt.





Geschlechtsspezifische Rollenzuschreibungen machen Jungen* und Männern* das Leben schwer

Die LAG Jungen*- und Männer*arbeit Bayern ist das Sprachrohr für Jungen*- und Männer*arbeit in Bayern und will Politik und Öffentlichkeit für Belange von Jungen* und Männern* sensibilisieren.

Anhand von drei exemplarisch ausgewählten Lebenssituationen zeigt Matthias Becker in den Bayerischen Sozialnachrichten, Heft 2/2019, auf, wie Männer* in unserer modernen Gesellschaft Diskriminierungen erfahren.
Er begründet, warum eine Landesfachstelle für Jungen*- und Männer*arbeit in Bayern notwendig ist, die zum einen die fachlichen Standards und Qualifizierungkrieterin für Männer*beratung und Jungen*arbeit setzt und zum anderen den flächendeckenden Aufbau von Jungen*arbeit und Männer*beratung in Bayern koordinierend voranbringt und kontinuierlich begleitet .